Logo FDP-Stadtverband Lippstadt

Neues vom SEA: Weichenstellung für die Zukunft

Stadtentwicklung: Chancen nutzen, um vor allem die Innenstadt zu stärken!

Stadtentwicklung: Chancen nutzen, Innenstadt stärken

Im Stadtentwicklungsausschuss am 17. September standen wichtige Weichenstellungen für Lippstadts Zukunft auf der Tagesordnung. Für die FDP/CDL-Fraktion nahm Franziska Eckert (stellvertretende Ausschussvorsitzende) an der Sitzung teil und fast zusammen:

Kommunale Wärmeplanung: Die wesentlichen Ergebnisse wurden vorgestellt. Von der Bestands- und Potenzialanalyse geht es nun zum Zielszenario und zu konkreten Umsetzungsschritten. Positiv: Die Diskussion verlief sachlich und konstruktiv.

Einzelhandelskonzept: Kritischer bewertet die FDP/CDL-Fraktion den vorgelegten Entwurf. Zwar wurde auf Antrag der SPD aus der vorgesehenen „Billigung“ lediglich eine „Kenntnisnahme“, die grundsätzliche Richtung des Konzeptes blieb jedoch unverändert. Aus Sicht der FDP/CDL setzt der Entwurf weiterhin zu stark auf Regulierung und lässt zu wenig Spielraum für neue Entwicklungen und unternehmerische Ideen. Franziska Eckert stimmte deshalb gegen den Entwurf und dessen Offenlegung.


Fünf Standorte für die Nahversorgung werden neu betrachtet, auch das Waldschlösschen bleibt perspektivisch im Blick. Das ehemalige IDEAL-Grundstück und das Uniongelände gelten als mögliche Entwicklungsflächen. Franziska Eckert stimmte gegen den vorgelegten Entwurf und dessen Offenlegung.

Neue Nutzung für die Lukaskirche: Klare Zustimmung gab es für die geplante Nachnutzung der entwidmeten Kirche in Hörste durch ein Architekturbüro – vorhandene Bausubstanz sinnvoll weiterzuentwickeln ist nachhaltige Stadtentwicklung ganz konkret.

Quartier Südliche Altstadt: Zustimmung auch zu den nächsten Schritten rund um Parkhaus und ergänzende Gewerbeimmobilie. Für die Fläche ist ein Vergabeverfahren vorgesehen; als mögliche Nutzung steht unter anderem ein Drogeriemarkt im Raum.

Beim Kesselhaus besteht dagegen noch Beratungsbedarf. Eine Entscheidung wurde vertagt. Auch der „BauTurbo“ zur Beschleunigung des Wohnungsbaus kommt im nächsten Stadtentwicklungsausschuss erneut auf die Tagesordnung.

Fazit:„Stadtentwicklung darf nicht nur verwalten, was heute da ist. Wir müssen Lippstadt als Ganzes denken – mutig, offen und mit Platz für neue Ideen. Denn die nächste Generation braucht keine Stadt im Stillstand, sondern echte Chancen, sie weiterzuentwickeln.“
Franziska Eckert, 2. stellv. Ausschussvorsitzende.