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Jugendhilfeausschuss setzt wichtige Impulse für Familien, Bildung und Jugendarbeit

FDP Lippstadt: Früh fördern statt später reparieren!

Die jüngste Sitzung des Jugendhilfeausschusses verlief sachlich, konstruktiv und erfreulich einstimmig. Sämtliche Beschlüsse wurden fraktionsübergreifend getragen – ein gutes Signal für die Familien-, Bildungs- und Jugendpolitik in Lippstadt.

Im Mittelpunkt standen die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie die Weiterentwicklung verlässlicher Betreuungsangebote. So wurden die Mittel für die Jugendarbeit 2026 beschlossen. Es handelt sich dabei um die Weiterleitung von Landesmitteln in Höhe von 109.852 € und einem städtischen Zuschuss von 52.034 €. Der Beschluss wurde einstimmig angenommen. Davon profitieren insbesondere das Jugendzentrum Shalom und zahlreiche Angebote für junge Menschen in unserer Stadt.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde der Ausbau der Offenen Ganztagsschule (OGS). An mehreren Grundschulen sollen zusätzliche Betreuungsgruppen eingerichtet werden, um dem steigenden Bedarf von Familien gerecht zu werden. Mit Blick auf den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ist dies ein wichtiger Schritt für mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Positiv bewertet wurde zudem das Pilotprojekt „Randi Plus“ an der Grundschule Dedinghausen. Das erweiterte Betreuungsangebot mit Mittagessen schafft zusätzliche Flexibilität für Eltern und ergänzt die bestehenden Betreuungsformen sinnvoll.
 

Intensiv vorgestellt wurden außerdem die geplanten ABC-Klassen des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist eine frühzeitige und gezielte Sprachförderung für Kinder mit Unterstützungsbedarf bereits vor der Einschulung. Besonders begrüßt wurde, dass die Förderung möglichst wohnortnah und im vertrauten Umfeld der Kinder erfolgen soll. Die Größe der Fördergruppen wird sich voraussichtlich zwischen 5 und 10 Kindern bewegen.

Darüber hinaus wurden kreisweit abgestimmte Handlungsempfehlungen zum Kinderschutz, zur Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe und zur Unterstützung von Familien auf den neuesten Stand gebracht. Einheitliche Standards in allen Jugendämtern stärken dabei Verlässlichkeit und Transparenz.

Auch der „Markt der Möglichkeiten“ wird neu gedacht: Künftig sollen die beteiligten Organisationen ihre Angebote dezentral und über einen längeren Zeitraum präsentieren. Dadurch erhalten Bürgerinnen und Bürger noch bessere Einblicke in das vielfältige soziale Engagement vor Ort.

FDP-Beiratsmitglied Alexandra Thediek zieht ein positives Fazit: „Die Sitzung hat gezeigt, dass wir bei wichtigen Zukunftsthemen wie Bildung, Betreuung und Jugendarbeit gemeinsam pragmatische Lösungen für Lippstadt voranbringen können. Gerade bei der Stärkung von Familien und der frühzeitigen Förderung von Kindern müssen wir konsequent am Ball bleiben.“