FDP/CDL: Klare Prioritäten statt neuer Bürokratie
Hitzevorsorge, steigende Gebühren und der Neubau der Feuerwache standen im Mittelpunkt der jüngsten HFA-Ausschusssitzung in Lippstadt. Die FDP/CDL-Fraktion setzt auf pragmatische Lösungen, Kostendisziplin und klare Entscheidungen.
Beim Thema Hitzeaktionsplan sprach sich der Ausschuss gegen ein zusätzliches Konzept aus. Stattdessen sollen kurzfristig wirksame Maßnahmen in den bestehenden Klimaanpassungsplan aufgenommen werden. Für die FDP/CDL der richtige Weg: handeln statt neue Verwaltungsstrukturen schaffen.
Die Erhöhungen der Straßenreinigungs-, Abfall- und Entwässerungsgebühren wurden einstimmig beschlossen. Gerade angesichts steigender Belastungen für Bürger und Unternehmen bleibt für die Liberalen entscheidend, Kosten transparent zu machen und Einsparpotenziale konsequent zu nutzen.
Auch beim Neubau der Feuer- und Rettungswache gilt: Funktionalität und Wirtschaftlichkeit müssen zusammenpassen. Der Realisierungswettbewerb erhielt grünes Licht, ergänzt um einen Außenzugang zur Mehrzweckhalle. Die FDP/CDL wird insbesondere die weitere Kostenentwicklung kritisch begleiten.
Bei der Abfallentsorgung stehen zudem praktische Verbesserungen an: Mehrsprachige Infotafeln an der Juchaczstraße werden erprobt, eine Kameraüberwachung problematischer Containerstandorte erneut geprüft.
Jürg Haseloff, Vorsitzender der FDP/CDL-Fraktion, bringt die liberale Linie auf den Punkt:
„Lippstadt braucht keine zusätzlichen Konzepte für die Schublade, sondern Lösungen, die funktionieren und bezahlbar bleiben. Jeder Euro muss gut eingesetzt sein – gerade dann, wenn die Bürger ohnehin stärker belastet werden.“
Fazit: Die FDP/CDL steht für notwendige Investitionen, schlanke Verwaltung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld. Nicht alles, was wünschenswert ist, muss auch zusätzlich finanziert werden.