FDP-Aktionstag in Lippstadt: zuhören, Kritik aufnehmen, Handeln
Politik muss raus zu den Menschen – auch ohne Wahlkampf. Deshalb waren Angela von Wengersky, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Lippstadt, sowie die Vorstandsmitglieder der kommunalen Liberalen Franziska Eckert und Günter Münzberger am 10. Oktober in Lippstadt unterwegs. Beim landesweiten FDP-Aktionstag suchten sie das Gespräch an den Haustüren und verteilten Flyer.
Die Zahl der Gespräche blieb überschaubar und doch intensiv. Doch die Rückmeldungen waren deutlich: viel Kritik, wenig Zustimmung – und spürbarer Frust über die Politik insgesamt. Besonders die Bundespolitik stand in der Kritik: zu viel Streit, zu wenig Entscheidungen, zu wenig Bewegung bei den Problemen, die Menschen im Alltag beschäftigen.
„Wenn Politik sich im Gegeneinander verliert, statt Probleme zu lösen, verspielt sie Vertrauen. Davon profitieren Kräfte wie die AfD. Wir brauchen klare Entscheidungen, nachvollziehbare Lösungen und den Willen, etwas voranzubringen“, sagt Angela von Wengersky.
Es gab auch ermutigende Begegnungen: Einige freuten sich ausdrücklich, dass die FDP Lippstadt immer noch präsent ist. Besonders begeistert reagierten zwei FDP-Mitglieder aus Baden-Württemberg.
Für die Lippstädter Liberalen gehört beides dazu: Zuspruch und unbequeme Kritik. „Wir müssen zuhören, auch wenn die Antworten wehtun. Vertrauen entsteht, wenn wir Kritik ernst nehmen und zeigen, was liberale Politik konkret verbessern kann“, so von Wengersky.
Der Anspruch bleibt: Freiheit sichern, Eigeninitiative stärken und vor Ort etwas bewegen. Dafür braucht es den direkten Austausch – das ganze Jahr - und nicht nur zum Wahlkampf hin.